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Gesundheitsmanagement - allgemein

Gesundheitsmanagement im Betrieb ist Bestandteil jeder erfolgreichen Unternehmensstrategie.

Und in jedem Betrieb eine neue Herausforderung, denn kein Betrieb ist wie der andere!

Wissenschaftliche Abhandlungen über Sinn und Unsinn eines BGM gibt es viele, wir aber wollen Ihnen ein Beispiel eines erfolgreichen Projektes zum betrieblichen Gesundheitsmanagement vorstellen.

Zielrichtung eines BGM ist immer der Mensch, der heute fast abwertend "human ressources" genannt wird, der aber dem Betrieb die wirtschaftliche Wertschöpfung garantiert, so oder so, mehr oder weniger kostenintensiv.

Wenn Sie unseren praktischen Ablauf verfolgen wollen, dann lesen Sie weiter:

 

Erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement

1. Schritt:
Arbeitskreis Gesundheit
Ausgehend von den Akteuren des betrieblichen Arbeitsschutzes und in engster Kooperation mit der Personalabteilung wurde ein Arbeitskreis "Gesundheit" ins Leben gerufen.
Es handelt sich um einen reinen Steuerkreis, der sich zweimal jährlich für ca. 2 Stunden trifft.

2. Schritt:
Analyse der "Gesundheit" des Betriebes

AU-Analyse über Krankenkassen (grobes Raster), Auswertung der AU-Daten des Betriebes bis auf die kleinst möglichste Ebene, Auswertung der Daten der Einstellungs- und arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen,  Auswertung der Fehlzeiten, Daten des betrieblichen Eingliederungsmanagement einfließen lassen, Analyse der Alters- und Geschlechtstruktur, immer der kleinst möglichsten Einheit.

3 Schritt:
Festlegung der Langzeitziele

Aufgrund der Daten wurde ein 5-Jahresplan erarbeitet, der den zukünftigen organisatorischen und inhaltlichen Rahmen (Zieldefinition) absteckt, ohne diesen nachhaltig zu begrenzen.

4. Schritt:
Umsetzung der Jahresziele

Feindefinition der einzelnen Aktionen, die grundsätlich vom AK Gesundheit festgelegt (Steuerkreis), aber nicht unbedingt durchgeführt werden müssen.
Definition der nötigen finanziellen und personellen Ressourcen.

5. Schritt:
Operative Ebene
Definition der Durchführungsebene, mit den benötigten Akteuren

6. Schritt:
Evaluationsebene
Regelmäßige Kontrolle (Evaluation) des Erfolges anhand der definierten Kennzahlen des BGM. Dabei kam es zu vielen kleineren und größeren "Nachsteuerungen".

 

Ergebnis aus über 15-jähriger Erfahrung:

  • Höchstmöglichste Zufriedenheit der Mitarbeiter

  • Innerbetriebliche Ansprechpartner für größere und kleinere Befindlichkeitsstörungen sind bekannt und werden angesprochen (unsere "Kümmerer").

  • Filterwirkung für Mitarbeiter, die "keinen Bock" haben.

  • Mitarbeiter, die traditionell nicht gesundheitlich orientiert sind, werden erreicht.

  • Langzeitkranke und chronisch Kranke haben eine Chance.

  • Der "älter werdende Mitarbeiter" sieht eine Perspektive.

  • Krankenstand im nicht gewerblichen Bereich 1,8%.

  • Krankenstand im gewerblichen Bereich 2,1%.

Ein Betrieb mit über 1200 Mitarbeiter, einem Außendienst mit 400 Mitarbeitern.
Jährliche Kosten des BGM ca. 5000 EURO. Wir haben viele Akteure in unserem Netzwerk!
Definieren Sie "Kümmerer" in ihrem Betrieb, der Mensch wird es Ihnen danken.

Denn, nicht die Arbeit macht heutzutage krank, sondern der Mensch.

 

 


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